Category Archives: Musik

 

Merry Christmas

So ihr lieben,
heut ist der dritte Advent und nächste Woche gibts endlich Geschenke. Meins gibt es schon heut. Kritik ist erwünscht, aber seid nicht zu hart mit mir. Es ist meine erste musikalische Arbeit für die Öffentlichkeit.

Eigentlich mach ich mir nicht sonderlich viel aus Weihnachten, aber Dinge ändern sich manchmal eben. In dem Sinne eine schöne Weihnachtszeit!

 

Offtopic – Stahlzeit

Guten Morgen,

Anfang des Jahres hatte ich Karten für Stahlzeit organisiert. Die Herren Rammstein selbst gehen ja nicht auf Tour, man hat ja keine Wahl 🙂
Dank dieses Internets konnte man sich im Vorfeld natürlich einen Einblick verschaffen was die Jungs so bringen würden. Ich wollte mir jedoch nicht die Überraschungen kaputt machen und beließ es bei einem kurzen Soundcheck auf Youtube.

Gestern war es dann soweit. Die Beverunger Stadthalle war mir ja bekannt… Aber Pyrotechnik? Indoor? Okey… Ich glaube das mitschleifen der DSLR hätte sich hier wirklich gelohnt, sofern ich überhaupt bei so unerwartet vielen Besuchern einen Platz zum Fotografieren gefunden hätte.

Der Bühnenaufbau war mit Liebe gestaltet und am Original angelehnt. Natürlich nicht so groß, aber es ist ja auch mal schön die Dinge aus der Nähe zu sehen.
Das erste was mir auffiel waren die zwei Kemper Profiling Amps auf der Bühne: man spielt Live scheinbar immer mehr digitale Geschichten… ich war skeptisch. Man muss vorweg natürlich der Fainesshalber sagen, dass wir von Rammstein reden, einer Band die musikalisch wirklich fit ist und gesanglich extrem markant. Betrachtet mein Urteil daher nicht als negativ, denn schlecht war es auf gar keinen Fall. Im Gegenteil!

Die Jungs eröffneten mit „Reise Reise“: Das erste was mir auffiel (außer der höllischen Lautstärke) war der etwas matschige Gitarrensound. Ich mache hierfür einfach mal die Kemper Amps verantwortlich… Es geht eben nichts über Röhre in Sound und Straffheit 🙂 Aber ich nehme an, dass ist den Nichtgitarristen (und das waren sicher nicht Wenige) überhaupt nicht aufgefallen. Was musikalisch sonst passiert ist möchte ich gar nicht näher ausführen, ich bin ja nicht die Muckerpolizei 🙂 Aber wie gesagt, was Rammstein musikalisch vorlegen ist ja auch nicht immer Kindergarten. Erstaunt war ich von der Stimme des Heli Reissenweber, der nicht nur akustisch, sondern auch optisch sehr nah am Till Lindemann ist.
Ich möchte auch gar nicht zuviel verraten, außer das man ordentlich in die Trick, Kostüm und Pyrokiste gegriffen hat.

Fazit:

Wer Rammstein sehen möchte, sollte das unbedingt tun 🙂 Stahlzeit sind mit über zwei Stunden Vollgas und liebevoll gestalteter  Show sicher eine abwechslungsreiche Bereicherung auf jeder Eventliste, die man durchaus gut besuchen kann! Guckt’s euch selber an, vergesst Helene Fischer, aber nicht die Oropax!!

In dem Sinne ein wundervolles Wochenende.

 

Songwriting – Digital… oder doch Analog?

Nachdem mein Arzt meinte, dass es doch besser wäre wenn ich noch eine Woche auf dem Eisbeutel verbringe, habe ich etwas Zeit gefunden einen weiteren Gedanken in Worte zu fassen.
Ein Thema das mich schon seit langem begleitet und gleichermaßen beschäftigt: Songwriting.

Ich muss vorweg nehmen, dass ich mich nicht für besonders begabt im Texte schreiben halte. Da kommt meist völliger Quatsch bei raus, es wird eine Ballade oder gar beides. Und somit beschränke ich mich meist auf den instrumentalen Teil. Für mein Bandprojekt Supatrict www.supatrict.de habe ich bisher fast alles am Mac entwickelt.
Ihr fragt euch sicherlich: Wie schreibt man einen Song am Computer… Tippt man da die Noten in Word?

Nein, Apple Logic9 war hierbei mein bester Freund und vor allem mein Schatzmeister in Sachen Verwahrung. So viel Gutes geht verloren mit der Zeit, wenn man nicht darauf aufpasst.
Logic bietet mir die Möglichkeit alle Instrumente, die ich einem Stück verwenden möchte, über ein Interface direkt einzuspielen oder mittels Midi zu programmieren. Darauf möchte ich aber an dieser Stelle nicht weiter eingehen, da es hier um das Komponieren an sich geht.

Ich höre von vielen Mitmusikern, dass sie ihre Stücke solange im Kopf gestalten bis sie vollendet sind. Dann wird die Sache festgehalten. Ob auf Papier oder im Computer spielt hierbei vermutlich weniger eine Rolle. Bei mir ist das ähnlich, dennoch aber anders: Ich habe eine Idee wie etwas klingen könnte und eine weitere Vorstellung wie es weitergehen soll. Das bringe ich wenn möglich in Kombination und halte es direkt fest. Da ich keine Lust habe das ganze in Tabulaturen aufzumalen und da ich sowieso ein recht stark visuell geprägter Mensch bin – verspüre ich das Bedürfnis mein Werk zu hören, während ich es NICHT selber spiele.
Oft programmiere ich mir dazu dann ein Schlagzeug, spiele eine zweite Gitarre und den Bass ein.

Heute ist jedoch etwas ungewöhnliches passiert:
Vermutlich hängt es damit zusammen das mein Kopf voll mit Dingen ist die mich teilweise schon seit Jahren beschäftigen und eben manchmal zu ungewöhnlichem Verhalten führen 🙂

Ich habe heute einen Text (natürlich eine Ballade) mit einem echten Stift auf echtem Papier verfasst, anschließend Akkorde darüber gemalt und ich muss sagen: zur Abwechslung ein wirklich gutes Gefühl. Und auch wenn nichts brauchbares dabei entsteht, ist es für mich ein befreiendes Gefühl.
Besonders entspannt ist die Sache bei einem kühlen Blonden. In meinem Fall ist es allerdings so, dass ich mir das damit geschaffene wirklich besser nicht noch mal anhöre 🙂

In dem Sinne: Egal wie ihr es tut… Hauptsache ihr habt Spaß dabei!

Keep on rocking!