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Rock’n Heim 2014 eine mäßige Erfahrung

Letztes Wochenende, am 15. August 2014 sollte es soweit sein. Der Hockenheimring läd zum 2. Rock’n Heim Festival ein und ich war dabei.
Als relativ erfahrener Festival Besucher, wusste ich worauf ich mich einlassen würde und ich muss dazu sagen, dass meine Begeisterung sich bis zum Beginn des Events in Grenzen hielt. Das Wetter war sehr launisch und der Weg war weiter als zunächst gedacht. Dennoch erreichten wir unter logistischer Höchstleistung das Camping Gelände zur Abendstunde.

Meine erste Sorge bestand tatsächlich darin, ob ich mein Auto jemals wieder aus den Schlammassen der zum Parkplatz umfunktionierten Wiese bekommen würde. Der Regen hatte ganze Arbeit geleistet. Zeltplatz, Zuwegung und Parkwiese waren ein machten dem Wattenmeer Konkurrenz. Aber wir waren ja schließlich nicht hergekommen um Im All-Inclusive Hotel zu übernachten. Rein in die Gummistiefel und ab auf den Hockenheimring… So war der Plan. doch der Weg dorthin wollte nicht enden…Nach 40min Marsch über Stock und Stein war klar… Zu Fuß macht das hier keinen Spaß mehr. Aber zum angenehmen Teil:
Der Musik. pünktlich zu den Beatsteaks erreichten wir das Festivalgelände

Tag 2: Das schlafen auf der Isomatte war überhaupt nicht das Problem. Aufweckender war die Schranzmusik aus dem überdimensionalen Ghettoblaster der Zeltnachbarn. Also um 8 Uhr raus aus dem „Bett“ und den Zeltplatz im Tageslicht betrachtet. Erster Eindruck: Die Sanitäre Ausrüstung war sehr mager… Die üblichen Dixi und Toi Toi Vertreter waren weniger vertreten als man gemeint hätte. Dafür war das Container WC maßlos überlaufen. „Aber besser als Übergelaufen“ dachte ich und zahlte die 50Cent.
Es wurde Abend und der Weg zum Festivalgelände gestaltete sich nicht weniger unangenehm als am Vortag. 3,1km Fußmarsch durch Schlamm und Wald. Dennoch belohnte man uns mit einer wundervollen Sonnenuntergangsstimmung auf dem Hockenheimring. Ebenso angenehm war das Ambiente mit Broilers, Korn, Skrillex und Zedd.

Tag3 würde die Abreise mit sich bringen. Also Zelt eingepackt, die letzten Biere getrunken und ab auf den Ring. Mittlerweile nicht mehr zu Fuß. Wir hatten das Taxi für uns entdeckt. Einmal noch richtig abrocken zu Placebo, The Prodigy und Deichkind. Danach 3,5h Fahrt richtung Heimat.

Eine kräftezehrende Tortour mit Höhen und Tiefen. Ganz sicher ein hart verdientes Festival Bändchen mehr am Arm, dennoch wird dieses Festival 2015 trotz diverser Höhepunkte ohne uns Stattfinden müssen. Organisatorisch wirklich kein Highlight.

Mein Wunsch: Shuttlebusse, Mehr Toiletten auf Festival- und Campinggelände, Mehr informierte Ansprechpartner vor Ort, Mobile Spielpläne und wenn das Bier schon 4€ + 1€ Pfand kosten soll… Dann bitte auch bis zum Eichstrich füllen !!

RocknHeim1   Rocknheim4