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Step by Step – Forest Jump

Endlich befreit vom Sofa 🙂

So trieb es mich heute auf ein nahegelegenes neues Festival namens Forest Jump. In erster Linie wollte ich nur mal wieder meine Kamera ausführen und gute Musik hören… War ja sonst eh nichts los. Rucksack gepackt ab gehts. Das Wetter schien stabil bis zu dem Act den ich eigentlich fotografieren wollte, aber was macht schon so ein bisschen Regen.

Hey Miracle waren heute mein Ziel. Und es sei vorweg zu sagen, dass es ein Update im Concert Bereicht geben wird. Zur Band selbst kann man nur sagen: kauft die Platte. Nein Spaß beiseite. Die Jungs und Mädels haben mich das erste mal auf dem Schiederseecontest vor einigen Wochen überzeugt und ich wollte das ganze einfach noch mal erleben 🙂
Trotz des relativ brav gemixten, aber dennoch guten Sounds, gab es auf der Bühne wie scheinbar immer bei Hey Miracle ordentlich Action. Nicht immer leicht für uns Fotografen, aber es wäre ja sonst auch nicht so spannend.
Eins ist sicher, Hey Miracle beweisen das sie richtig Bock haben. Und das steckt an.

Wer neugierig ist sollte in die Scheibe „Alive“ auf jeden Fall mal reinlauschen.
Euch erwartet moderner Alternativ – Poprock. facebook.com/heymiracle

Das Festival an sich war schön organisiert. Anfahrts Schilder, Toiletten, ausreichend Getränkestände und Sicherheit. Angenehme Location und sogar eine Alternativ Stage. Die Preise im Bereich der Gastronomie waren… ok… Der Eintritt mit 13€ Abendkasse MEINER Meinung nach zu hoch. Aber dennoch, es ist die erste Veranstaltung dieser Art und dafür sehr gelungen. Das Lineup  war gelungen. Qualitativ hochwertig und dennoch aus der Region gewählt. Leider waren nicht all zu viele Besucher da um dies auch zu erleben.

Ein schönes Wochenende euch da draußen!

 

Rock’n Heim 2014 eine mäßige Erfahrung

Letztes Wochenende, am 15. August 2014 sollte es soweit sein. Der Hockenheimring läd zum 2. Rock’n Heim Festival ein und ich war dabei.
Als relativ erfahrener Festival Besucher, wusste ich worauf ich mich einlassen würde und ich muss dazu sagen, dass meine Begeisterung sich bis zum Beginn des Events in Grenzen hielt. Das Wetter war sehr launisch und der Weg war weiter als zunächst gedacht. Dennoch erreichten wir unter logistischer Höchstleistung das Camping Gelände zur Abendstunde.

Meine erste Sorge bestand tatsächlich darin, ob ich mein Auto jemals wieder aus den Schlammassen der zum Parkplatz umfunktionierten Wiese bekommen würde. Der Regen hatte ganze Arbeit geleistet. Zeltplatz, Zuwegung und Parkwiese waren ein machten dem Wattenmeer Konkurrenz. Aber wir waren ja schließlich nicht hergekommen um Im All-Inclusive Hotel zu übernachten. Rein in die Gummistiefel und ab auf den Hockenheimring… So war der Plan. doch der Weg dorthin wollte nicht enden…Nach 40min Marsch über Stock und Stein war klar… Zu Fuß macht das hier keinen Spaß mehr. Aber zum angenehmen Teil:
Der Musik. pünktlich zu den Beatsteaks erreichten wir das Festivalgelände

Tag 2: Das schlafen auf der Isomatte war überhaupt nicht das Problem. Aufweckender war die Schranzmusik aus dem überdimensionalen Ghettoblaster der Zeltnachbarn. Also um 8 Uhr raus aus dem „Bett“ und den Zeltplatz im Tageslicht betrachtet. Erster Eindruck: Die Sanitäre Ausrüstung war sehr mager… Die üblichen Dixi und Toi Toi Vertreter waren weniger vertreten als man gemeint hätte. Dafür war das Container WC maßlos überlaufen. „Aber besser als Übergelaufen“ dachte ich und zahlte die 50Cent.
Es wurde Abend und der Weg zum Festivalgelände gestaltete sich nicht weniger unangenehm als am Vortag. 3,1km Fußmarsch durch Schlamm und Wald. Dennoch belohnte man uns mit einer wundervollen Sonnenuntergangsstimmung auf dem Hockenheimring. Ebenso angenehm war das Ambiente mit Broilers, Korn, Skrillex und Zedd.

Tag3 würde die Abreise mit sich bringen. Also Zelt eingepackt, die letzten Biere getrunken und ab auf den Ring. Mittlerweile nicht mehr zu Fuß. Wir hatten das Taxi für uns entdeckt. Einmal noch richtig abrocken zu Placebo, The Prodigy und Deichkind. Danach 3,5h Fahrt richtung Heimat.

Eine kräftezehrende Tortour mit Höhen und Tiefen. Ganz sicher ein hart verdientes Festival Bändchen mehr am Arm, dennoch wird dieses Festival 2015 trotz diverser Höhepunkte ohne uns Stattfinden müssen. Organisatorisch wirklich kein Highlight.

Mein Wunsch: Shuttlebusse, Mehr Toiletten auf Festival- und Campinggelände, Mehr informierte Ansprechpartner vor Ort, Mobile Spielpläne und wenn das Bier schon 4€ + 1€ Pfand kosten soll… Dann bitte auch bis zum Eichstrich füllen !!

RocknHeim1   Rocknheim4